
Hallo, liebe Leser!
Schauen wir uns an, wie alles passiert ist. Als kleines Mädchen gehörte ich zu den Kindern, die es überhaupt nicht mögen, fotografiert zu werden. Ich war immer diejenige, die bei den familiären Weihnachtsfotos Grimassen schnitt, sich nie freiwillig vor die Kamera stellen wollte – höchstens zusammen mit einem süßen Haustier. Dieses Gefühl hat mich lange begleitet. Ich bekam schon Gänsehaut bei dem Gedanken, fotografiert zu werden. Dabei würde ich nicht sagen, dass es mir an Selbstbewusstsein fehlte oder ich mit meinem Körper unzufrieden gewesen wäre – trotzdem gefiel mir irgendwie nie ein Foto von mir.
In meinen mittleren Zwanzigern stellte sich dann mein ganzes Leben auf den Kopf – sowohl beruflich als auch privat – und vieles wurde neu bewertet. Meine Abneigung gegenüber Fotos erschien mir zunehmend lächerlich und störend. Wie es so ist, trat schließlich auch die große Liebe in mein Leben, und wie sollte eine Frau ihrem geliebten Mann aus der Ferne eine Freude machen, wenn nicht mit einer sexy Fotoserie in Unterwäsche? Das Problem: Schon der Gedanke ans Fotografiertwerden ließ mich schwitzen. Aber naja, wir leben nur einmal, und die Freude meines Partners war schließlich wichtiger als ein albernes Kindheits-"Ängstchen". So kam es, dass ich mich entschied, zum ersten Mal freiwillig vor die Kamera zu treten. Natürlich noch nicht vor Profi-Kameras, sondern ich bat einen engen Freund, ein paar Fotos von mir zu machen.
Zu meinem Geburtstag reisten mein Partner und ich dann weg und hatten unser erstes gemeinsames und zugleich richtig erotisches Fotoshooting. Während des Unterwäsche-Shootings fiel die Kleidung irgendwie – die Stimmung wurde heiß, und es dauerte nicht lange, bis wir vor der Kamera miteinander intim wurden. Ein spannendes Extra beim Liebesspiel war, dass uns dabei jemand zusah und den Moment festhielt. Später hörte ich von verschiedenen Fotogruppen, begann an Boudoir-Shootings teilzunehmen und hatte schließlich auch künstlerische Arbeiten mit teilweise verdecktem und komplettem Akt. Seit diesen anfänglichen Grenzerfahrungen sind inzwischen vier Jahre vergangen – heute bringt mich die Kamera überhaupt nicht mehr aus der Ruhe. Im Gegenteil, der Gedanke, welchen Effekt meine Arbeiten auf meinen Partner oder jeden Mann haben könnten, der sie betrachtet, ist richtig aufregend 😉😘. Und jetzt arbeite ich als Model bei ÖKM Magazin
Küsse,
Zoé